edition emergendo . hamburg

Band 1: Am Boden . Wenn nichts mehr trägt



Am Boden ist ein Begleitbuch für dunkle Stunden.

 

Es richtet sich an Menschen, die sich nicht nur belastet, sondern innerlich unten fühlen. Es beginnt nicht mit schnellen Antworten, sondern mit Wahrnehmung: von Körper, Atem, Boden, einem Glas Wasser und dem nächsten kleinen Schritt.


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Über das Buch:


Dieses Buch ist für Menschen geschrieben, die am Boden liegen: nicht nur erschöpft oder traurig, sondern in einer inneren Nacht, in der gewohnte Sätze nicht mehr tragen. Es versucht, eine Sprache zu finden für Zustände von Scham, Angst, Rückzug, Erschöpfung und Orientierungslosigkeit, ohne diese Erfahrungen vorschnell zu deuten oder zu überhöhen.
Im Mittelpunkt steht nicht zuerst die Frage nach dem Warum, sondern die Frage nach dem, was jetzt trägt. Das Buch beginnt deshalb bei dem, was in akuten Zuständen oft zuerst erreichbar ist: beim Körper, beim Atem, beim Boden, bei Wasser, bei Gegenwart und bei kleinen konkreten Handlungen, die einen weiteren Absturz unterbrechen können.


Die Haltung des Buches:


Am Boden verspricht keine schnelle Heilung und keine große Lösung. Es arbeitet mit einer klaren Reihenfolge: nicht Sinn zuerst, sondern Halt; nicht Deutung zuerst, sondern Wahrnehmung; nicht Zukunft zuerst, sondern der nächste sichere Schritt. Diese Haltung zieht sich durch das gesamte Buch. Es geht darum, einen Zustand ernst zu nehmen, ohne ihn zu dramatisieren, und einen Menschen in der Krise nicht zu überfordern, sondern ihn dort abzuholen, wo er gerade ist: in einem Körper, in einem Raum, in einem Moment, der oft schon schwer genug ist.


Für wen dieses Buch gedacht ist:


Das Buch richtet sich an Menschen in psychischen Krisen, an Leserinnen und Leser in Zuständen von Scham, innerer Enge, Erschöpfung, Überforderung oder Bodenverlust. Es ist für dunkle Stunden gedacht, in denen selbst Aufstehen, Duschen, Essen, Antworten oder das bloße Dableiben schwer geworden sind.


Zugleich kann es auch für Begleitende, Therapeut:innen, Seelsorgende und Berater:innen hilfreich sein, die nach einer Sprache suchen, die nicht beschämt, nicht moralisiert und nicht zu früh tröstet. Es eignet sich besonders für Menschen, die keine laute Motivation suchen, sondern eine sachliche, ruhige und menschliche Form der Begleitung.


Zentrale Themen:


Das Buch führt durch Themen wie Körperwahrnehmung, Gegenwart, Halt, Selbstschutz, Verwahrlosung, Sachlichkeit, Natur, Gedanken, Scham, Schuld, Verantwortung und das Sich-Mitteilen in Krisen. Immer wieder kehrt es zu der Frage zurück, was ein Mensch jetzt braucht, wenn große Erklärungen noch nicht tragen.
Dabei geht es um sehr konkrete Dinge: ein Glas Wasser, eine Hand auf dem Tisch, den Fuß auf dem Boden, ein geöffnetes Fenster, einen Gang nach draußen, einen Gedanken, der nicht sofort geglaubt werden muss, und den Entschluss, keinen weiteren Schaden hinzuzufügen.


Leseprobe:


Die Leseprobe gibt einen unmittelbaren Eindruck von Sprache, Ton und Aufbau des Buches. Sie zeigt, wie konsequent Am Boden bei Wahrnehmung, Körperbezug, Gegenwart und kleinen tragfähigen Sätzen bleibt, statt vorschnell nach Sinn oder Lösung zu greifen.


Wenn du zuerst prüfen möchtest, ob die Sprache dieses Buches dich erreicht, ist die Leseprobe der beste Einstieg.


Wichtiger Hinweis:


Dieses Buch ist kein Ersatz für Psychotherapie, medizinische Behandlung oder Krisenhilfe. Es begleitet dunkle Stunden, aber es soll niemanden dazu verleiten, in akuter Gefahr allein zu bleiben oder notwendige Hilfe hinauszuschieben.
Wenn konkrete Suizidgedanken, Selbstgefährdung, Realitätsverlust oder fehlende Selbstsicherheit im Raum stehen, braucht es sofort menschlichen und professionellen Kontakt. In solchen Situationen ist der nächste Schritt nicht Weiterlesen, sondern Hilfe holen.


Bestellen:


Hier finden Leserinnen und Leser alle Informationen zur Bestellung des Buches. 



Über den Autor:


Florian Noack ist Autor von Am Boden. Das Buch ist aus der Nähe zu psychischen Krisen und aus dem Wunsch entstanden, eine Sprache zu finden, die Menschen nicht überspringt, wenn die üblichen Worte zu hell, zu schnell oder zu groß geworden sind.


Es geht ihm nicht um Überhöhung, sondern um Genauigkeit, Würde und Halt.